"KAPPADOKIA"
bedeutet "Land der schönen Pferde"

es
erhielt den Namen von den Persern die hier Ihre Pferde kauften. Aber
eigentlich
gibt es kein Wort, das diese bizarre, wunderschöne Landschaft
beschreiben kann,
welche von Vulkanen, Wasser und Wind in Tausenden von Jahren
geformt wurde !
Die Geschichte Kappadokiens
reicht bis ins Jahr 6500 v. Chr. zurück, aus dem die ersten Zeugnisse
menschlicher Besiedlungen
gefunden wurden.
Seitdem erlebten diese Regionen in Zentralanatolien eine sehr bewegte
Geschichte, deren vielfältige kulturelle
Hinterlassenschaften noch heute viele Besucher faszinieren. Nachdem die
Hethiter ab ca. 1600 v. Chr. in Kappadokien ansässig
waren, kamen 800 v. Chr. die Phryger, dann die Meder die von den Persern
abgelöst wurden. Nach einer Periode makedonischer
Herrschaft gelangte Kappadokien um 200 v. Chr. unter römischen Einfluss
und wurde 17 n.Ch. unter Tiberius annektiert. Ab dem
3. Jahrhundert stieg diese Region zu einem der wichtigsten Zentren des
frühen Christentums auf, wovon heute noch unzählige
in den Fels gehauene Kirchen mit ihren einmaligen Fresken und Bildnissen
zeugen. Hier wandeln wir auch unterirdisch auf den
Spuren aus den Anfängen des Christentums, welches einst als Religion in
Kappadokien eine so besondere Rolle gespielt hatte.
Bedeutende
Heilige, wie der heilige Hieronymus oder der heilige Georg der
Schutzpatron der Reiter, stammten aus Kappadokien.
Mit den
Angriffen der Araber ab dem 7. Jahrhundert, kam die Region erstmals mit
dem Islam in Berührung, welcher sich unter
den
Seldschuken
als Haupt-Religion durchsetzte. Um ca. 1500 n. Chr. war die einstige
christliche Kultur bereits vollkommen zerfallen.
Ab 1300 n.
Chr bis zum zweiten Weltkrieg gehörte Kappadokien ebenso wie die übrige
Türkei zum osmanischen Reich. Im Jahre
1923 gründete
Mustafa Kemal Atatürk (1881-1938) die bis heute bestehende "Republik Türkei".
An der berühmten
Seidenstraße gelegen, war Kappadokien seit jeher wichtiger Anlaufspunkt
für Händler und Reisende aus aller
Welt. Seit
den 60er-Jahren haben aber auch die Touristen die Schätze dieser
faszinierenden Region entdeckt, und wandeln hier
auf den
historischen Spuren von Hethitern, Persern, Römern, Griechen und
Seldschuken. |